Die Deutschen haben im vergangenen Jahr so viel an den Fiskus abgeführt wie noch nie zuvor: 570 Milliarden Euro. Wenn die Konjunktur weiter gut läuft, dürfte das erst einmal so bleiben.

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mit 570,2 Milliarden Euro so viele Steuern gezahlt wie noch nie. Damit legte das Steueraufkommen von Bund und Ländern um 3,3 Prozent zum Vorjahr zu, teilte das Bundesfinanzministerium mit.

Grund für den Anstieg war vor allem die hohe Beschäftigung. Die Lohnsteuereinnahmen stiegen entsprechend um 6,1 Prozent auf 158,2 Milliarden Euro. Auch der private Konsum spülte dem Staat mehr Geld in die Kassen: Die Einnahmen aus der Umsatzsteuer legten um 1,1 Prozent auf 196,9 Milliarden Euro zu.

30 Milliarden Euro an die EU

Damit blieben die Steuereinnahmen insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Experten. Der amtliche Arbeitskreis Steuerschätzung hatte für 2013 ein nur minimal höheres Plus von 3,4 Prozent vorhergesagt. Die Dynamik schwächte sich allerdings etwas ab. 2012 waren die Einnahmen von Bund und Ländern noch um 4,7 Prozent gestiegen. Reine Gemeindesteuern sind in der Statistik noch nicht erfasst.

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