Wenn Unternehmen schwächeln, ist meist zumindest ein Teil der Probleme hausgemacht. Wirtschaftsfremde/linke Politiker, zu starke Gewerkschaften und zu hohe Sozialausgaben – das alles kann kein Zufall sein.

Beispiel Frankreich: Das Land braucht extrem hohe Einnahmen, um die hohen Ausgaben zu schultern – kein anderes Land in der Euro-Zone spendiert gemessen am Bruttoinlandsprodukt so viel Geld für (noch dazu ungerechtfertigte) Sozialausgaben.

Die Gründe: Hohe Arbeitskosten schrecken Unternehmen ab, im Land zu investieren. Die Steuerbelastung ist so hoch wie in keinem anderen Land der Euro-Zone. Seit dem Amtsantritt vom (linken) Hollande ist sie weiter gestiegen. Die Gewinnquote von Kapitalgesellschaften ist deshalb mit 28,6 Prozent so niedrig wie in keinem anderen Euro-Land.

Gewerkschaften mit altem Feindbild gefährden Wirtschaftsstandort

Die hohen Lohnzuwächse, aber auch die Sozialleistungen sind die Errungenschaft „selbstbewusster“ Gewerkschaften, die sich noch immer als traditionelle Interessensvertreter der Arbeiterklasse im Kampf gegen die bösen Kapitalisten verstehen – und weniger zu einer staatstragenden Mäßigung neigen.

Die französische Politik trug das Ihre zu hohen Arbeitskosten bei – mit einem Mindestlohn, der im internationalen Vergleich sehr üppig ausfällt, sowie der Einführung der 35-Stunden-Woche. Die Furcht vor den Gewerkschaften bei französischen Politikern ist groß. Zwar haben diese im Vergleich zu europäischen Nachbarn vergleichsweise wenige Mitglieder. Doch für sie sind Streiks eine Art Menschenrecht. Auch vor radikalen Maßnahmen wie Geiselnahmen von Unternehmenschefs oder Fabrikbesetzungen schrecken diese Wahnsinnigen nicht zurück.

Dieses Verhalten schreckt Investoren natürlich ab. Doch es kommt noch dicker:

Roserote Brille der linken Politiker die größte Gefahr

Nach wie vor gibt die wirtschaftlich unkundige französische Politik den internationalen Kapitalmärkten die Schuld. Es fehlt weiterhin vielerorts das Bewusstsein dafür, dass das eigene Sozialsystem nur mit effizienteren Arbeits- und Produktmärkten aufrechtzuerhalten ist – und nicht mit noch mehr Steuern. Eine nüchterne Analyse wäre endlich gefragt. Und die Sozialleistungen zu reduzieren.

Französische Industrie fällt international zunehmend zurück

Wie die welt.de berichtet, stürzt Frankreich genau aus diesen Gründen weit ab, würgt seine Wirtschaft ab und verliert seine industrielle Attraktivität für immer. Wiedermal sind Entscheidungen linker, wirtschaftsfremder Politiker schuld, die immer nur mehr Steuern fordern um die immer höher werdenden, schon lange nicht mehr gerechtfertigten Sozialausgaben zu schultern.

Auch der Wirtschaftsstandort Österreich benötigt eine Generalüberholung.

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