Die Geburten in Österreich sind laut der Statistik Austria von 94.629 (1991) auf 75.650 (2007) zurückgegangen. Die Bevölkerung ist aber in diesem Zeitraum von 7,68 auf 8,33 Mio. gestiegen.

Das bedeutet, dass die österreichische Bevölkerung in den vergangenen 16 Jahren durch Zuwanderung um 650.000 Einwohner gestiegen ist. Der Ruf nach weniger Zuwanderung ist also berechtigt. Eigentlich müsste es einen Zuwanderungsstopp geben, weil die Bevölkerung aus demografisch-ökonomischen Gründen zurückgehen sollte. Weniger Geburten und weniger Zuwanderung bedeutet weniger Arbeitslose und weniger ältere Menschen.

Walter Hain aus Wien

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