Frau Justizminister Berger hat einen Blick fürs Wesentliche. Statt sich um die aus dem Ruder gelaufene Kriminalität zu kümmern, will sie die Haftstrafen für ausländische Täter nahezu abschaffen. Damit die Gefängnisse nicht leer bleiben, will sie Lenker, die mit mehr als 0,5 %o erwischt werden, einsperren.

Der letzte Scherz der Frau Minister ist ihre Forderung, dass Schwule und Lesben auf dem Standesamt heiraten dürfen. Hat diese Dame denn keine anderen Sorgen?

Am 25.10. wurde in Wien der 61. Banküberfall verübt, täglich werden in Wien über 50 Autos aufgebrochen usw. Die täglichen Verbrechensmeldungen lesen sich wie das Telefonbuch von Ankara und anderer südöstlicher Städte, auch wenn immer öfter die Namen der Täter verschwiegen werden, ein Hinweis oder ein Foto genügt, um zu sehen, woher „der junge Mann aus Ottakring“ wirklich stammt.

Davor verschließt Frau Minister die Augen, sie kümmert sich lieber um Schwule und Lesben. Die sollen machen, was sie wollen, aber nicht Ehe und Familie der Lächerlichkeit preisgeben.

Stephan Pestitschek, Strasshof

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