Hitler - Churchill - Stalin

Hitler – Churchill – Stalin

Ein bärtiger 34-jähriger Georgier bezog auf der Flucht vor der russischen Polizei Unterschlupf in der Schönbrunner Schlossstraße in Wien. Dort ging der Flüchtling manchmal am Nachmittag im nahen Schlosspark spazieren. Auch ein 23-jähriger gescheiterter Maler vertrieb sich dort oft seine Zeit, um in den Allen seine Zeichnungen und Aquarelle zu verkaufen.

Wir sprechen hier von Adolf Hitler und Josef Stalin. Sehr wahrscheinlich haben sich die beiden Diktatoren und Massenmörder hier in Wien zum ersten mal getroffen – natürlich unbewusst. Und auch zum letzten mal – denn in ihrer gesamten Laufbahn standen sich die beiden nie persönlich gegenüber.

Zur gleichen Zeit lief in London der frustrierte 40-jährige Winston Churchill herum, der sich zuvor als Kriegsberichterstatter in Sudan und Südafrika versuchte (und nebenbei ein paar Kurden vergaste) und gerade aufgrund eines Fiaskos an den Dardanellen das Amt des Marineministers verlor.

Warum Hitler bis 1933 nicht nur der sympathischere, sondern auch der tapferste von diesen drei Selbstdarstellern war, kann im spiegel.de-Artikel Erster Weltkrieg – Drei Männer, drei Schicksale bzw. in dessen Kommentaren nachgelesen werden.

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